Kolosseum in Rom
Start › Reiseziele › Europa › Italien › Rom › 5 Tage Rom – unsere Route, Highlights & Tipps

Rom stand schon länger auf unserer Reiseliste – und Anfang Mai 2026 war es endlich so weit.
Fünf Tage lang haben wir die italienische Hauptstadt erkundet, unglaublich viel gegessen, noch mehr gesehen und dabei fast 90 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Vom Kolosseum über den Vatikan bis zu einem italienischen Kochkurs war eigentlich alles dabei.
In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf unsere Reise durch Rom und zeigen euch, wie wir unsere Tage geplant haben, welche Highlights uns besonders gefallen haben und was wir jederzeit wieder machen würden.

Tag 1 – Ankommen in Rom

Am 1. Mai ging unsere Reise los. Unser Flug startete am späten Nachmittag in Wien, um 18:55 Uhr landeten wir in Rom. 
Vom Flughafen ging es mit dem Taxi direkt zu unserer Unterkunft, dem Vaticandream Guest House. Nach dem Check-in waren wir vom Reisetag schon ziemlich müde. Deshalb bestand unser erster Abend eigentlich nur noch aus einem gemütlichen Abendessen und anschließend ging es direkt ins Bett. Viel Programm hatten wir für den Anreisetag bewusst nicht eingeplant – schließlich wollten wir am nächsten Morgen richtig mit Rom starten.

Tag 2 – Italienischer Kochkurs und die ersten Kilometer durch Rom

Unser erster richtiger Tag in Rom begann um etwa 8:30 Uhr mit einem typisch italienischen Frühstück in einem kleinen Bistro: Croissant und Café. Danach stand direkt eines unserer Highlights der gesamten Reise auf dem Programm: ein italienischer Kochkurs. Auch in unserem ursprünglichen Reiseplan war der Kochkurs bereits fest für diesen Tag eingeplant. 
Und wir haben nicht nur irgendein Gericht gekocht. Auf dem Menü standen: Tiramisu, Tortellini und Linguini.
Dazu gab es Prosecco und Wein – die perfekte Kombination für einen Vormittag in Rom. Der Kochkurs hat uns richtig gut gefallen. So gut sogar, dass wir uns danach direkt eine eigene Nudelmaschine bestellt haben. Ganz ohne kleines Missgeschick ging es allerdings nicht: Laura musste danach erst einmal ihr Shirt wechseln – die Tomatensauce hatte sich nämlich nicht ausschließlich für die Pasta entschieden. Nach dem Kochkurs machten wir uns zu Fuß auf den Weg und ließen uns einfach durch Rom treiben. Wir kamen unter anderem am Vatikan vorbei und schauten uns das Pantheon zunächst von außen an. Vieles wollten wir an diesem Tag noch gar nicht ausführlich besichtigen, sondern uns einfach einen ersten Eindruck von der Stadt verschaffen. Und das funktionierte ziemlich gut. Am Ende des Tages zeigte der Schrittzähler bereits unglaubliche 23.300 Schritte an. Nach dem Abendessen waren wir dementsprechend komplett erledigt und froh, wieder im Bett zu liegen.

Tag 3 – Katakomben, Trevi-Brunnen und italienisches Lebensgefühl

Der nächste Tag begann mit einem ganz anderen Teil Roms. Am Vormittag besuchten wir die Katakomben von Rom. In unserem ursprünglichen Reiseplan hatten wir dafür bereits eine deutschsprachige Tour gebucht. Fotos waren dort leider nicht erlaubt – spannend war der Besuch aber trotzdem. Gerade weil die Katakomben einen völlig anderen Eindruck von Rom vermitteln als die bekannten Plätze und Sehenswürdigkeiten im Zentrum. Nach der Tour brauchten wir erst einmal etwas zu essen.
Also gab es ganz unkompliziert Pasta to go. Anschließend schauten wir uns das Kolosseum von außen an. Obwohl unsere eigentliche Besichtigung erst für den nächsten Tag geplant war, war schon der erste Anblick beeindruckend. Danach ging es weiter Richtung Trevi-Brunnen. Und weil man in Italien eigentlich nie genug essen kann, gab es unterwegs noch ein Zitroneneis.

Am Trevi-Brunnen angekommen, gehörten wir natürlich zu den vielen Menschen, die sich dieses Wahrzeichen aus nächster Nähe ansehen wollten. Danach spazierten wir weiter zur Spanischen Treppe. Und weil Eis offenbar nicht gereicht hatte, durfte anschließend auch noch ein Tiramisu to go nicht fehlen. Genau diese Mischung hat uns an Rom besonders gefallen: Sehenswürdigkeiten anschauen, durch kleine Gassen spazieren und zwischendurch ständig etwas Italienisches essen. Später landeten wir auf der Piazza Navona. Dort gönnten wir uns erst einmal einen Aperol. Den Abend ließen wir anschließend typisch italienisch mit Wurst, Käse und Rotwein ausklingen. Nach mehr als 20.000 Schritten waren unsere Beine allerdings endgültig fertig. Rom zu Fuß zu erkunden hat definitiv seinen Preis.

Tag 4 – Kolosseum, antikes Rom und Streetfood

Dieser Tag war wahrscheinlich einer der intensivsten unserer gesamten Reise. Am Vormittag stand endlich die Besichtigung des Kolosseums auf dem Programm. Anschließend ging es direkt weiter zum Palatin-Hügel und ins Forum Romanum. Diese drei Programmpunkte hatten wir bereits vor der Reise gemeinsam für den Vormittag geplant. Das gesamte Areal ist riesig und man kann hier problemlos mehrere Stunden verbringen. Vor allem das Zusammenspiel aus Kolosseum, Palatin und Forum Romanum hat uns beeindruckt. Nach so viel Geschichte war allerdings erst einmal Essen angesagt.
Und dann kam eines unserer kulinarischen Highlights der Reise: ein Sandwich mit Parmaschinken, Pesto, Tomaten und Mozzarella.
Für uns vielleicht das beste Sandwich der gesamten Reise.

Da wir bis zu unserem nächsten Programmpunkt noch genügend Zeit hatten, entschieden wir uns spontan für eine Runde mit dem Hop-on-Hop-off-Bus. Nach den vielen Kilometern der vergangenen Tage war es ehrlich gesagt auch ganz angenehm, Rom einmal im Sitzen anzuschauen. Wir fuhren eine Runde durch die Stadt und konnten dabei noch einmal viele bekannte Sehenswürdigkeiten aus einer anderen Perspektive sehen. Danach ging es zum Pantheon, das wir zwei Tage zuvor bereits von außen gesehen hatten. Am Abend wartete dann das nächste Highlight auf uns: unsere Streetfood-Tour. Auch diese hatten wir schon vor der Reise für den Abend eingeplant. Dabei probierten wir uns einmal quer durch die römische Küche.
Es gab unter anderem Umbró, Supplì, Pizza, Cannolo und Eis. Nach all dem Essen sollte man meinen, dass wir zumindest nicht mehr weit laufen mussten. Falsch gedacht. Am Ende des Tages standen unglaubliche 28.600 Schritte auf der Uhr. Damit kam langsam die Frage auf: Knacken wir in Rom noch die 100.000 Schritte?

Tag 5 – Vatikan, Petersdom und Engelsburg

Am nächsten Morgen ging es direkt weiter. Auf unserem Programm standen die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle. Anschließend wollten wir den Petersdom und die Engelsburg besuchen – genau diese drei großen Programmpunkte hatten wir bereits vor der Reise für diesen Tag gebucht. Nach den Vatikanischen Museen ging es für uns weiter zum Petersdom.
Und wir beließen es nicht nur beim Inneren der Kirche. Wir machten uns auch auf den Weg hinauf zur Kuppel des Petersdoms.
Oben angekommen wurden wir mit einer beeindruckenden Aussicht über Rom belohnt. Definitiv eines der Erlebnisse, an die wir uns von dieser Reise noch lange erinnern werden. Danach ging es weiter zur Engelsburg.
Nach einem Tag voller Sehenswürdigkeiten wollten wir den Abend etwas gemütlicher ausklingen lassen.
Also ging es nach Trastevere. Bei einem Glas Wein und einer Portion Spaghetti Carbonara ließen wir unseren letzten richtigen Abend in Rom ausklingen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir während der Reise bereits unglaubliche 89 Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Unsere Füße hatten Rom damit wahrscheinlich mindestens genauso intensiv kennengelernt wie wir.

Tag 6 – Abreise

An unserem letzten Tag ließen wir es deutlich ruhiger angehen. Nach all den Sehenswürdigkeiten der vergangenen Tage waren wir ehrlich gesagt irgendwann an dem Punkt angekommen, an dem uns langsam die Ideen ausgingen, was wir noch machen könnten.
Also machten wir noch einen Abstecher ins Viertel Monti, gingen dort etwas essen und fuhren anschließend zum Bahnhof.
Von dort ging es weiter zum Flughafen. Unser Rückflug nach Wien war für 19:40 Uhr geplant, die Ankunft für 21:25 Uhr.
Nach mehreren intensiven Tagen in Rom freuten wir uns auf der einen Seite nur ungern auf das Ende der Reise – auf der anderen Seite aber auch wieder richtig auf zuhause.

Unser Fazit zu Rom

Rom war für uns die perfekte Mischung aus Sightseeing, italienischem Essen und einfach durch die Stadt treiben lassen.
Natürlich wollten wir die berühmten Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, den Vatikan oder den Trevi-Brunnen sehen. Mindestens genauso schön waren für uns aber die kleinen Dinge dazwischen: ein Eis auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit, Aperol auf der Piazza Navona, Pasta to go oder ein Glas Wein am Abend in Trastevere.
Besonders gut gefallen haben uns:
das Kolosseum und das antike Rom, der Blick von der Kuppel des Petersdoms, unser italienischer Kochkurs und natürlich das Essen.

Was wir ebenfalls gelernt haben:
Rom lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden – allerdings sollte man gute Schuhe einpacken.
Unsere knapp 89 Kilometer in wenigen Tagen sprechen wahrscheinlich für sich.
Und trotz all der Kilometer, Sehenswürdigkeiten und vollen Tage würden wir es genauso wieder machen.

Rom, wir kommen bestimmt wieder. 

Vielleicht gefällt dir auch das:

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert