Rom Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
In Rom gibt es so viel zu entdecken, dass man bei der Reiseplanung schnell den Überblick verlieren kann. Das Gute daran: Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander und lassen sich wunderbar zu Fuß miteinander verbinden.
Während unserer Reise haben wir unter anderem das Kolosseum, Forum Romanum, den Palatin, Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe, Piazza Navona, das Pantheon, die Katakomben, die Vatikanischen Museen, die Sixtinische Kapelle, den Petersdom samt Kuppel und die Engelsburg besucht.
Außerdem waren wir in den Vierteln Trastevere und Monti unterwegs.
Auf unserer Karte könnt ihr sehen, wo die einzelnen Sehenswürdigkeiten liegen. Gerade im historischen Zentrum könnt ihr viele Highlights problemlos bei einem längeren Spaziergang miteinander verbinden.
Kolosseum
Das Kolosseum gehört für uns definitiv zu den Sehenswürdigkeiten, die man bei einer ersten Reise nach Rom gesehen haben sollte. Obwohl man das berühmte Bauwerk schon von unzähligen Bildern kennt, ist es noch einmal etwas ganz anderes, tatsächlich davorzustehen.
Wir haben uns das Kolosseum zunächst nur von außen angesehen und waren schon da ziemlich beeindruckt. Am nächsten Tag ging es dann auch hinein. Unser Eintritt war in unserem 2-Tages-Rom-City-Pass enthalten.
Im Inneren bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck von den Dimensionen des Amphitheaters. Besonders spannend fanden wir auch den Blick auf die Bereiche unterhalb der ehemaligen Arena.
Anschließend haben wir unseren Besuch direkt mit dem Forum Romanum und dem Palatin verbunden.



GUT ZU WISSEN
Kolosseum
Plant Kolosseum, Forum Romanum und Palatin gemeinsam ein und nehmt euch dafür mehrere Stunden Zeit. Lasst zwischen den Besichtigungen auch etwas Luft für Pausen, damit ihr die weitläufigen Anlagen in Ruhe erkunden könnt.
Forum Romanum & Palatin
Direkt nach dem Kolosseum ging es für uns weiter zum Palatin und Forum Romanum.
Wenn ihr ohnehin das Kolosseum besichtigt, würden wir euch definitiv empfehlen, diese drei Sehenswürdigkeiten miteinander zu verbinden.
Beim Spaziergang durch das Forum Romanum befindet man sich mitten zwischen den Überresten des antiken Roms. Vom höher gelegenen Palatin bekommt man außerdem schöne Ausblicke auf das Forum und die Umgebung.
Das gesamte Areal ist ziemlich weitläufig. Wir würden dafür lieber etwas mehr als zu wenig Zeit einplanen.
Nach Kolosseum, Palatin und Forum Romanum hatten wir uns definitiv eine Pause verdient. Bei uns gab es danach ein Sandwich mit Parma-Schinken, Pesto, Tomaten und Mozzarella – für uns eines der besten Sandwiches der ganzen Reise.



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Forum Romanum & Palatin
Besucht Forum Romanum und Palatin am besten gemeinsam mit dem Kolosseum. Das Gelände ist deutlich größer, als es auf den ersten Blick wirkt. Nehmt euch deshalb genügend Zeit und tragt bequeme Schuhe – besonders auf dem Palatin kommen einige Wege und Höhenmeter zusammen.
Trevi-Brunnen
Der Trevi-Brunnen darf bei einer Romreise natürlich nicht fehlen.
Wir haben ihn während unseres Spaziergangs durch das historische Zentrum besucht. Schon der Weg dorthin hat sich bei uns gelohnt – unterwegs gab es nämlich noch ein Zitroneneis.
Der Trevi-Brunnen gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms und dementsprechend sollte man damit rechnen, dort nicht alleine zu sein.
Von hier aus sind wir anschließend direkt zur Spanischen Treppe weitergelaufen.

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Trevi-Brunnen
Montag und Freitag: 11:30–22:00 Uhr.
Alle anderen Tage: 9:00–22:00 Uhr.
Letzter Einlass: 21:00 Uhr. Von der Piazza aus könnt ihr den Brunnen auch außerhalb dieser Zeiten betrachten.
Trevi-Brunnen und Spanische Treppe lassen sich hervorragend miteinander verbinden. Die Strecke dazwischen könnt ihr problemlos zu Fuß zurücklegen. Wenn ihr bis direkt ans Brunnenbecken möchtet, könnt ihr euch das 2-€-Ticket für den inneren Bereich schon vorab online besorgen.
Spanische Treppe
Nach dem Trevi-Brunnen ging es für uns weiter zur Spanischen Treppe.
Sie liegt mitten im historischen Zentrum und lässt sich dadurch wunderbar in einen längeren Spaziergang durch Rom integrieren.
Bei uns durfte unterwegs natürlich auch ein Tiramisu to go nicht fehlen.


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Spanische Treppe
Kommt am besten ganz früh am Morgen oder ganz spät am Abend zur Spanischen Treppe. Ansonsten sieht es schnell so aus wie bei uns auf den Fotos: komplett überfüllt! Zu den Randzeiten habt ihr bessere Chancen, die Treppe in Ruhe zu erleben und Fotos mit weniger Menschen zu machen. Beachtet außerdem: Auf den Stufen dürft ihr euch nicht hinsetzen – plant eure Sitzpause deshalb an einem anderen Ort ein.
Piazza Navona
Die Piazza Navona war eine weitere Station unseres Spaziergangs durch Rom.
Nach den vielen Kilometern zu Fuß haben wir uns dort eine kleine Pause gegönnt und bei einem Aperol einfach ein bisschen das Treiben auf dem Platz beobachtet.
Genau solche Pausen haben uns in Rom besonders gefallen. Nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen, sondern zwischendurch einfach einmal hinsetzen und die Atmosphäre genießen.
Später gab es für uns noch italienische Wurst und Käse mit einem Glas Rotwein – ein ziemlich guter Abschluss nach über 20.000 Schritten.


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Piazza Navona
Piazza Navona und Pantheon liegen nah beieinander und lassen sich sehr gut miteinander verbinden. Schaut euch die drei Brunnen an und nehmt euch anschließend noch etwas Zeit für eine Pause, statt direkt zur nächsten Sehenswürdigkeit weiterzugehen.
Pantheon
Am Pantheon sind wir während unserer Reise gleich mehrmals vorbeigekommen.
Zunächst haben wir es uns nur von außen angesehen, bevor wir es später auch von innen besichtigt haben.
Besonders beeindruckend ist das Innere mit der großen Kuppel und der kreisrunden Öffnung in deren Mitte.



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Pantheon
Da das Pantheon sehr zentral liegt, könnt ihr es hervorragend in einen Spaziergang durch das historische Zentrum integrieren. Die Piazza Navona und der Trevi-Brunnen lassen sich dabei sehr gut mit dem Besuch verbinden.
Katakomben des Heiligen Callistus
Eine ganz andere Seite von Rom haben wir bei den Katakomben des Heiligen Callistus kennengelernt. Sie liegen etwas außerhalb des historischen Zentrums an der Via Appia Antica und zählen zu den bedeutendsten frühchristlichen Katakomben Roms.
Unter der Erde befindet sich ein riesiges Netz aus Gängen und Grabkammern. Hier wurden Hunderttausende Christen bestattet, darunter auch mehrere Päpste.
Fotos waren während unserer Besichtigung im Inneren leider nicht erlaubt. Gerade deshalb war der Besuch für uns aber noch einmal etwas ganz anderes als die vielen klassischen Sehenswürdigkeiten über der Erde – wir fanden die Führung richtig spannend.
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Katakomben des Heiligen Callistus
Die Katakomben sind eine richtig interessante Abwechslung zu Kolosseum, Vatikan & Co. Da sie außerhalb des klassischen Zentrums liegen, würden wir den Besuch ohne Zeitdruck einplanen. Beachtet außerdem: Im Inneren sind keine Fotos erlaubt. Auch das Filmen ist nicht gestattet.
Vatikanische Museen & Sixtinische Kapelle
Die Vatikanischen Museen standen bei uns am vorletzten Tag auf dem Programm – und dieser Tag hatte es in sich.
Wir starteten mit den Museen und besichtigten dabei natürlich auch die berühmte Sixtinische Kapelle.
Die Vatikanischen Museen sind riesig. Wenn man sich wirklich alles genau ansehen möchte, könnte man hier vermutlich sehr viel Zeit verbringen.


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Vatikanische Museen
Am letzten Sonntag des Monats: 9:00–14:00 Uhr, letzter Einlass um 12:30 Uhr. An den übrigen Sonntagen geschlossen. Feiertage und besondere Schließtage beachten. Die Ausstellungssäle müssen 30 Minuten vor Schließung verlassen werden.
Reserviert euren Besuch möglichst vorab. Und plant für die Vatikanischen Museen, den Petersdom und die Kuppel genügend Zeit und Pausen ein – bei uns war das einer der intensivsten Sightseeing-Tage.
Petersdom & Kuppel
Nach den Vatikanischen Museen ging es für uns zum Petersdom.
Schon der Petersdom selbst ist beeindruckend. Unser persönliches Highlight war aber der Aufstieg auf die Kuppel.
Oben angekommen wurden wir mit einer richtig beeindruckenden Aussicht über den Vatikan und Rom belohnt.
Für uns hat sich der Weg nach oben definitiv gelohnt.
Wenn ihr Aussichtspunkte genauso gerne mögt wie wir, würden wir die Kuppel bei einer Romreise unbedingt einplanen.




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Petersdom & Kuppel
Für uns war die Aussicht von der Kuppel eines der Highlights der Reise. Wenn ihr körperlich fit seid und gerne Aussichtspunkte besucht, würden wir sie definitiv mitnehmen. Plant auch bei der Variante mit Aufzug noch einen Aufstieg über Treppen ein.
Engelsburg
Nach unserem Besuch im Vatikan ging es für uns noch zur Engelsburg.
Damit war unser Sightseeing-Programm an diesem Tag aber noch lange nicht vorbei.

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Engelsburg
Durch ihre Lage lässt sich die Engelsburg hervorragend mit dem Vatikan und dem Petersdom verbinden. Genau so haben wir es gemacht: Vatikanische Museen, Petersdom samt Kuppel und anschließend Engelsburg. Plant dafür genügend Zeit und Pausen ein – danach war für uns endgültig genug Sightseeing und am Abend ging es nach Trastevere.
Trastevere
Trastevere ist keine einzelne Sehenswürdigkeit wie das Kolosseum oder der Petersdom. Trotzdem gehört das Viertel für uns bei einer Romreise definitiv dazu.
Wir waren am Abend dort und haben unseren langen Sightseeing-Tag bei Spaghetti Carbonara und einem Glas Wein ausklingen lassen.


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Trastevere
Plant zumindest einen Abend für Trastevere ein. Nach unserem Tag mit Vatikanischen Museen, Petersdom, Kuppel und Engelsburg war das genau der richtige Abschluss. Wir haben dort auch eine richtig tolle Streetfood-Tour gemacht. Nicht alles muss aber durchgeplant sein – einfach ein bisschen durch die Straßen laufen, etwas essen und den Abend genießen.
Monti
Am letzten Tag unserer Reise haben wir es deutlich ruhiger angehen lassen und waren noch im Viertel Monti essen.
Nach mehreren intensiven Sightseeing-Tagen war es angenehm, am letzten Tag keinen großen Programmpunkt mehr vor uns zu haben.
Danach ging es für uns bereits zum Bahnhof und weiter zum Flughafen.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir während unserer Romreise rund 89 Kilometer zu Fuß zurückgelegt – irgendwann gingen uns tatsächlich die Ideen aus, was wir uns noch anschauen könnten.

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Monti
Plant für Monti einfach etwas freie Zeit ein. Es muss nicht immer die nächste Sehenswürdigkeit sein – manchmal reicht es, einen Kaffee zu trinken, etwas zu essen und das Viertel auf sich wirken zu lassen.
Rom City Pass von Turbopass – unsere Erfahrung
Für uns war der Rom City Pass an den beiden Sightseeing-Tagen praktisch, weil wir viele der enthaltenen Leistungen genutzt haben. Eine Sache solltet ihr aber wissen: Mit dem Pass könnt ihr nicht bei jeder Sehenswürdigkeit einfach direkt zum Eingang gehen. Teilweise waren vorherige Reservierungen oder die Abholung separater Tickets nötig.
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Rom City Pass: vor der Reise prüfen
Geht euren digitalen Pass einige Zeit vor der Reise Punkt für Punkt durch. Speichert euch Buchungsbestätigungen und die Adressen der Abholstellen ab – das erspart euch unnötige Sucherei vor Ort.
Mit dem Hop-on-Hop-off-Bus durch Rom
In unserem Pass war auch eine 48-Stunden-Hop-on-Hop-off-Bustour enthalten. Nachdem wir am Vormittag Kolosseum, Palatin und Forum Romanum besichtigt hatten, blieb noch genügend Zeit für eine Runde mit dem Bus.
Nach den vielen Kilometern zu Fuß war es angenehm, zwischendurch einfach zu sitzen und Rom aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Unser Fazit zum Turbopass
Für unsere beiden intensiven Sightseeing-Tage war der Pass praktisch, weil wir viele der enthaltenen Leistungen tatsächlich genutzt haben. Dafür hatten wir unsere Besuche bewusst auf die beiden Gültigkeitstage gelegt.
Ob sich der Pass auch finanziell lohnt, hängt davon ab, was ihr besuchen möchtet und wie viel ihr in zwei Tagen entspannt schafft. Vergleicht deshalb die Einzelpreise eurer Wunschattraktionen mit dem Passpreis. Zusätzliche Angebote wie die Bustour würden wir nur dann mitrechnen, wenn ihr sie auch wirklich nutzen möchtet.
Unser Rat: Plant zuerst eure persönlichen Highlights und entscheidet dann, ob der Pass zu eurer Reise passt.
